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	<title>NOVO MOMENTO Deutsch</title>
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		<title>VON UND MIT // SEHNSUCHT AUF AUTOPILOT
</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2016 13:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[GEDANKENSPIELE]]></category>
		<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Triff mich. Streif mich. Nur befrei mich &#8211; nicht. Von diesen langen Straßen, gegenüber. Dort. Verborgen. Im blassrosa [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Triff mich.<br />
Streif mich.<br />
Nur befrei mich<br />
&#8211; nicht.<br />
Von diesen langen Straßen,<br />
gegenüber.<br />
Dort.<br />
Verborgen.<br />
Im blassrosa Schein.<br />
Zappelt ein Sein.<br />
Wohnt Dein.<br />
Haus von morgen.<br />
Beständig.<br />
Erschleichst dir<br />
jene gewöhnlichen Pfade.<br />
Weckst dich.<br />
Im Neuem.<br />
Nächsten. Moment.<br />
Und nimmst.<br />
Mich.<br />
Mit.<br />
In deinen Augenblick.<br />
Unseren.<br />
Der ewig schwindet.<br />
Und erwacht.<br />
Endlos verbindet.<br />
Vorüberzieht.<br />
Wie gewohnt nur ein Stück.<br />
Schwingst du dich auf?<br />
Du absurde Idee?<br />
Lässt dich betrachten?<br />
Im Spiegelkabinett<br />
Bezaubernder Illusionen.<br />
Und zerbrichst.<br />
Mit jedem Schritt.<br />
Im Schatten deiner Wiederkehr.<br />
Ich fürchte mich.<br />
Und sehne dich.<br />
Konturlos. Nebenher!<br />
Und so bleibt.<br />
Wie aus Versehen.<br />
Alles.<br />
Nur.<br />
Ein flüchtiger Versuch.<br />
Von <del datetime="2016-05-03T13:45:34+00:00">delete</del>.<br />
&amp; <strong>Repeat</strong></p>
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		<title>I AM LOOKING AT YOU // AND IT&#180;S FRUSTRATING
</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 19:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[GEDANKENSPIELE]]></category>

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		<description><![CDATA[So ziemlich jetzt genau vor einem Jahr muss es angefangen haben, dass ich aufgeregt auf Deinem Sofa hin [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">So ziemlich jetzt genau vor einem Jahr muss es angefangen haben, dass ich aufgeregt auf Deinem Sofa hin und her gerutscht bin. Schon heut morgen nach dem Aufwachen hab ich mich davor gefürchtet. Davor, dass ich unweigerlich daran denken muss. Vor einem Jahr saß ich dort mit einem unvernünftigen Lächeln der Vorfreude und dem verklärten Blick auf eine strahlend bunte Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify">Heute sitze ich einfach nur hier. Von außen betrachtet kannst Du wahrscheinlich keinen großen Unterschied ausmachen, nur Nuancen &#8211; oberflächliche Schatten, aber sie sitzen tief zwischen den Zeilen, die meine Lachfalten schreiben. Lachen geht noch, wie Fliegen auf Autopilot. Nur das Leuchten ist weg. Die Aura. Die Farben. Der Horizont. Mein Blick ist vom vorüber ziehen von Möglichkeiten, so müd geworden, dass ihn nichts mehr hält. Es ist, als wenn es tausend Möglichkeiten gäbe und hinter tausend Möglichkeiten keine Heile Welt.</p>
<p style="text-align: justify">Inmitten abgebrochenen Buntstiftspitzen radiere ich die übermalten Ränder unserer Träume sauber. Suche unermüdlich nach meinen Konturen, an denen ich mich blind führen kann, auf dem Weg nach draußen. Aber Endstation Sehnsucht. Das Herz ist ein Muskel. Und es tanzt zu jeder Musik. Ein Perpetuum mobile &#8211; einmal in Gang gesetzt ist Widerstand zwecklos.</p>
<p style="text-align: justify"><em>All The Good Stuff I Am Throwing At You // And All My Love Seems Like Pass Right Through // You Are Heat Resistant // Heat Resistant // I Wanna Set You On Fire // But You Are Resistant // You Are Asleep With Open Eyes // You Are More Than </em><i>Tranquilized</i></p>
<p style="text-align: justify">Doch nichts bleibt für immer unverändert. Zumindest darin sind wir uns treu.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=u2VhwVLkQjY"><em>An&#8216; Here I Go Again On My Own // Goin&#8216; Down The Only Road I&#8217;ve Ever Known</em></a></p>
<hr />
<pre style="text-align: justify">Titelsong, Inspiration &amp; Fire für diesem Text:                    <strong><em>The World Domination mit Heat Resistant</em></strong></pre>
<p><iframe src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:track:2P05G0JPSoW0UMmD8PeRfb" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
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		<item>
		<title>ES WAR EINMAL // EINE WELT IN SCHWARZ WEISS
</title>
		<link>https://www.novomomento.com/blog/2015/05/es-war-einmal-alles-in-schwarz-weiss/</link>
		<comments>https://www.novomomento.com/blog/2015/05/es-war-einmal-alles-in-schwarz-weiss/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2015 12:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>
		<category><![CDATA[RITUALE]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zeitalter von hochauflösenden Handykameras, die überall und jederzeit jeden noch so kleinen Winkel unseres Daseins locker aus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Im Zeitalter von hochauflösenden Handykameras, die überall und jederzeit jeden noch so kleinen Winkel unseres Daseins locker aus der Hüfte heraus festtackern können, ist es wahrscheinlich kaum vorstellbar, dass es mal eine Ära gab, in der man – gründlich Luft geholt – minutenlang regungslos verharren musste, um einen guten Schuss zu landen. Wohl bemerkt  einen einzigen Schnappschuss, nicht zehn in der Sekunde. Und zwar ohne die anknüpfende Möglichkeit von Copy&amp;Paste in unendlichen Farbvariationen. Doch genauso war´s.</p>
<p style="text-align: justify">Es war einmal das Polaroid des 19. Jahrhunderts, welches die ersten Momentaufnahmen möglich machte und Emotionen konservierte, für die Ewigkeit. In schwarz/weiss, mit viel Aufwand und bis heute nicht zu reproduzieren. Die Rede ist von Ambrotypie, einer sehr ursprünglichen und extrem analogen Art zu fotografieren, bei der sich auf einer beschichteten Glasplatte ein Foto entwickelt – aufgenommen mit einer sogenannten Fachkamera, wie man sie inzwischen meist nur aus alten Filmen kennt. Die so entstehenden Bilder haben eine fast mystische Ausstrahlung, die mit keiner anderen Art der Fotografie vergleichbar ist. Es gibt nur wenige Fotografen, die heute noch mit dieser aufwendigen Technik arbeiten. Einer von ihnen ist zum Beispiel <a href="https://www.facebook.com/jkonradschmidt?fref=ts">J. Konrad Schmidt</a> *.</p>
<p style="text-align: justify">Kennengelernt habe ich <a href="http://jkonradschmidt.com/#/about/">Konrad</a> * – es ist noch gar nicht so lange her, höchsten 6 Wochen – im Hinterzimmer des Übel &amp; Gefährlich, nach einem Spontankonzert von Clueso und Tim Neuhaus. Aufgedreht von <a href="http://www.textundton.de/schallplatten/">Guter Musik</a> * und bedingt durch die Größe des BackstageWohnzimmers kamen wir schnell ins Gespräch. Naja, wenn ich mich recht entsinne, kam wohl eher meine LieblingsHeimatFreundin in Redefluss, so für alle zusammen. Wir versuchten irgendwie zu folgen. Schmunzelnd. Spontane Komplizenschaft – check! Und wenn Konrad zwischen den Zeilen mal zu Wort kam, drückte seine Stimme den Knopf &#8222;Heimat&#8220; in meinem Kopf. Irgendwie löst dieser leichte &#8222;Erfurt Slang&#8220; immer wieder eine Art Pawlowschen Reflex bei mir aus – jedenfalls werden die Akteure ohne pingeligen CheckIn erst mal vorsorglich in den persönlichen Sympathiekreis aufgenommen. Und wenn nix dazwischen kommt, dann verweilen sie dort.</p>
<p style="text-align: justify">Hamburg ist riesig, die Auswahl an Aktivitäten grenzenlos, das Kunst- und Kulturangebot vielfältig – so könnte man es fast schon Schicksal und beginnendes Ritual nennen, dass ich Konrad letztens wieder einmal auf einem Konzert treffe – Szenenwechsel: vor der Tür des Knust, wartend auf Tom Klose. Vielleicht ist es aber auch schlicht guter Geschmack, den wir teilen und andere gemeinsame Interessen. Es verwundert also nicht, dass ich wieder eine finde, als Konrad ein bisschen über seinen BrötchenJob erzählt. In seinem Fall wohl eher eine Berufung, welcher er nachgeht, sobald er seine Zeit nicht vor und hinter den Bühnen der Stadt mit Musik verbringt. Dann drückt er neben meinem Heimat Knopf nämlich noch andere, primär die Auslöser verschiedener Kameras.</p>
<p style="text-align: justify"><span class="aligncenter"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11281827_10206995618515722_1359940343_o.jpg"><img class="aligncenter wp-image-208 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11281827_10206995618515722_1359940343_o.jpg" alt="11281827_10206995618515722_1359940343_o" width="1000" height="673" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify">Professioneller Fashion &amp; Advertising Fotograf, Mitglied des Berufsverbands Freie Fotografen und Filmgestalter, Adobe Influence Partner und eben leidenschaftlicher SchwarzWeissKnipser, um nur ein paar Eckpunkte zu nennen. Der 30-jährige Wahlhamburger J. Konrad Schmidt ist vielseitig interessiert und dementsprechend facettenreich sind seine Arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify"><span class="aligncenter"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11349899_10207007058041703_994110368_n.jpg"><img class="aligncenter wp-image-211 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11349899_10207007058041703_994110368_n.jpg" alt="11349899_10207007058041703_994110368_n" width="960" height="638" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify"><span class="aligncenter"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11271208_10207007058201707_424961171_n.jpg"><img class="aligncenter wp-image-210 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11271208_10207007058201707_424961171_n.jpg" alt="11271208_10207007058201707_424961171_n" width="960" height="638" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify">In Hochglanzmagazinen wie ELLE und NEON inszeniert Konrad farbenfrohe Werbeaufnahmen mit Wums, seine geheime Leidenschaft indes gilt der dezenten schwarz/weiss Photography – für Konrad ein Symbol für große Kunst, nicht zuletzt wegen des reduzierten und mitunter surrealen Charakters. Durch das Weglassen der Farbe treten andere Dinge stärker hervor. Nicht der Look, vielmehr die Stimmung, die Bildkomposition, das Zusammenspiel von Licht und Schatten stehen im Vordergrund. Auf diese Weise erzählt Konrad mit seinen Fotografien Geschichten, ohne ein einziges Wort verlieren zu müssen. Und so kommt es auch mal vor, dass Bewunderer seine Werke als &#8222;reflection of your inner thoughts&#8220; kommentieren. Gibt es ein schöneres Kompliment, als eine solche Wahrnehmung? Mich erinnerte diese Quittung sofort an eines meiner Lieblingsbücher: <a href="http://www.thesecret.de">The Secret</a> * von Rhonda Byrne und Paul Harrington, in dem es heißt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify">“Die Welt ist eine Manifestation Deiner Gedanken in Deinem Kopf.”</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">Wenn´s manchmal nicht so läuft, flimmert diese Zeile vor meinem geistigen Auge und ich versuche mir die Welt, wie einst Pippi Langstrumpf, zu gestalten, wie Sie mir gerade gefällt. So ähnlich muss es Konrad gehen, wenn er auf den Auslöser drückt. Seine Gedanken längst gedacht, manifestiert sich die Idee vom perfekten Motiv in seinen Bildern. Anders, als im Buch auch manchmal melancholisch, dafür aber nicht weniger schön.</p>
<p style="text-align: justify">Bei Konrads Ambrotypien findet die eigentliche Arbeit stets vor und während des Auslösens statt. Es gilt Stimmungen zu erzeugen, einzufangen und mit einem intimen Touch wieder abzugeben. So werden sonst unsichtbare Details offenbar, besondere Momente übertragen sich wie ein PingPongBall vom ManBehindTheScenes über seine Aufnahmen bis hin zum Zuschauer. Photoshop und nachträgliches Retuschieren Fehlanzeige. Konrad braucht nicht bearbeiten, nicht die Wirklichkeit manipulieren. Alles wird zu hundert Prozent so erzählt, wie es seine Kamera einfängt und die Chemikalien es verarbeitet haben. Und immer entsteht dabei ein handgefertigtes Unikat. Im Jahr 1851 noch als Nachteil deklariert, erhöht dieses Charakteristikum die Wertschätzung einer Ambrotypie heutzutage ohnegleichen, macht sie zu etwas Unverwechselbarem im Vergleich zu den digitalen Schnellschüssen unseres rasanten Lebens.<span class="aligncenter"><img class="aligncenter wp-image-207 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11271585_10206995618555723_50824205_o.jpg" alt="11271585_10206995618555723_50824205_o" width="754" height="1000" /></span></p>
<p style="text-align: justify">Vor dem Ausstellungsauftakt unter dem Motto <span style="color: #808080"><em><strong>&#8222;The day will come when photography becomes slow again&#8220;</strong></em></span>  am 23. Juni in der Bucerius Law School in Hamburg  ist Konrads Projekt aktuell im <a href="https://www.facebook.com/Mercedes.me.Hamburg?fref=ts">Mercedes Me Store</a> * am Ballindamm 17 (ebenfalls Hamburg) zu bewundern. Und hier treffe ich ihn heute zum dritten Mal, in einem &#8211; für uns &#8211; neuen Setting, seinem Setting. Im Foto Talk unter weiteren Fotographen (u.a. <a href="https://www.facebook.com/Ivofolio?fref=ts">Ivo von Renner</a> *, <a href="https://www.facebook.com/hansjurgen.burkard?fref=ts">Hans-Jürgen Burkhard</a> *) berichtet Konrad von seiner Arbeit, seiner Leidenschaft. Hier stellt er auch seine Ambrotypien vor und direkt bin ich Fan dieser ursprünglichen Art der Fotografie. Aus vielerlei Gründen, aber letztendlich, weil: Hat er nicht gerade etwas von spiegelverkehrter Abbildung gesagt? Anno dazumal eine weitere Schwäche des Verfahrens, dürfte dieses Manko heutzutage bei vielen Modellen für großen Zuspruch, maximale Begeisterung und auch einen gewissen Trost sorgen. Denn wer möchte im höchsteigenen FotoSammelSurium seines Lebens nicht gern ein Bild haben, dass unser Ich so darstellt, wie wir es kennen. Eben so, wie man nach eigener Meinung vermeintlich ausschaut, wenn man morgens in den Badezimmerspiegel blinzelt, sich aufgehübscht in der Umkleidekabine, der Schaufensterscheibe oder nur flüchtig Keramikgeschirr betrachtet. Allein diese Perspektive ist uns wohl vertraut, täglich mehrfach erprobt und entspricht damit den eigenen Sehgewohnheiten. Man könnte sich also endlich mal auf Anhieb schön finden und müsste das Fotos nicht mit den tausend anderen ganz hinten im Schrank verschwinden lassen. Vielleicht sollte ich also Konrads Einladung annehmen und ein solches Kunstwerk in schwarz/weiss von mir zaubern lassen. Dann müsste ich jetzt nur noch lernen, still zu sitzen!</p>
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		<title>ICH PACKE MEINE KOFFER
</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2015 21:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>
		<category><![CDATA[RITUALE]]></category>

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		<description><![CDATA[… und nehme mit: zwei Kilo Handgepäck (pro Tag), tonnenweise gute Laune und ziemlich beste Gesellschaft – meinen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">… und nehme mit: zwei Kilo Handgepäck (pro Tag), tonnenweise gute Laune und ziemlich beste Gesellschaft – meinen Herzmann. Die mini Zuckerschnute vorübergehend beim Papa geparkt, macht sich ein winziges Stück unerwartete Wehmut breit, wo eigentlich &#8211; alle Spotlights on me &#8211; oscarreife Freudentränen geplant waren. Tapfer kratze ich die Reste meines autarken Ichs zusammen und verbuche meine bebende Unterlippe schnell als lächerlichen ObergluckenUnfug. Sind ja nur fünf Tage, tröste ich mich. Also zurück zur Mission, sprich: den Gedanken, dass ein zeitweiliger Erwachsenenurlaub in meinem Fall längst überfällig und damit wohl verdient ist, nicht vom anvisierten Reiseradar verlieren. Punkt! Zum ersten Mal seit fünf Jahren heißt es: Ferien mit ausschlafen, am Strand liegen, ohne Sandburg Architektur und keine missbilligende Kellnerblicke wegen schlafenden Köpfen auf blütenweißen Dinnertischen. Jippi Jippi Yeah. Die Möbel aus dem Fenster schmeißen spar ich mir, aber ein kleiner Freundentanz ist auf einmal doch wieder drin. Der trocknet auch die restlichen Tränen.</p>
<p style="text-align: justify">Morgen früh um 6:00 Uhr ist Abflug. Abflug in die Sonne. Endlich raus, raus aus dem Alltag und rein in den Sommer. In Hamburg pustet der Frühling im Herbstkostüm gerade noch mal alle liegengebliebenen Blätter aus den letzten Löchern, da wartet die größte und für mich auch schönste Insel der Balearen mit schnicken zehn Sonnenstunden am Tag. Für Nordlichter also Hochsommer at its best. Und damit bin endgültig voller Vorfreude. Möchte mich am liebsten gleich im Bikini in den Flieger setzen, um keine Zeit durch Umziehen zu verlieren, wenn wir im Sommer stranden. Meine blendend weißen Beine können mich gerade noch davon abhalten. Schließlich will ich niemanden ersthaft seines Augenlichts berauben.</p>
<p style="text-align: justify">Also 100 Gramm Zweiteiler rein in den Koffer, Klappe zu &#8211; Mallorca ich komme! Wem jetzt das Warnschild &#8222;Hochburg des deutschen Massentourismus&#8220; über die Linse flattert, hatte wahrscheinlich nie genug Taxi- oder Busgeld, um ein wenig fern ab des Flughafens und der Platja de Palma die Seele baumeln zu lassen. Oder schon over the top Oberbayern getankt, um sich noch halbwegs geradeaus in die anderen Ecken zu wagen. Dabei sind gerade diese Ecken wunderschön und haben rein gar nichts mit Ballermann ole ole am Hut.</p>
<p style="text-align: justify">Diesen Ecken, fern ab vom TouriTingeltangel muss ich mindestens zwei Mal im Jahr einen kurzen Besuch abstatten, um die Sehnsucht nach warmer OffTime zu befriedigen. Das Ritual vollzieht sich folgendermaßen: Im Mai wird für den Summer in the City vorgebräunt, im Oktober der letzte Vitamin D Tankstop vorm Winterblues eingelegt. Läuft! Und nachdem ich jahrelang wie wild quer über die Insel gehüpft bin, fühle ich mich seit meinem letzten Stop dem Areal um Santanyi kompletto tutti verfallen. Morgen übernachte ich zum ersten mal im malerischen Fischerdörfchen Cala Figuera, wo ich bis dato immer nur vorzüglich gespeist und nebenbei den Möwen bei ihrem Flug in Richtung Sonnenuntergang zugeschaut habe. Und ich bin jetzt schon ganz hin und weg von dem Gedanken, dass das Meer das erste und letzte sein wird, was ich jeden Tag von meinem Bett aus sehe.</p>
<p style="text-align: justify">Out of Office Reply &#8211; Check.<br />
Facebook Beach Mode &#8211; on.</p>
<p style="text-align: justify">Packing Playlist &#8211; dudelt.</p>
<p><iframe src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:user:1162043633:playlist:575bWlKpH0INISEhdRnhYO" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
<p style="text-align: justify">
Bis die Tage &#8211; braune Beene im Gepäck!<span class="aligncenter"><img class="aligncenter wp-image-201 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/05/11330462_10207014363627728_760694054_n.jpg" alt="11330462_10207014363627728_760694054_n" width="427" height="641" /></span></p>
<p style="text-align: justify">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VON UND &#220;BER // GLEICHUNGEN MIT EINER UNBEKANNTEN
</title>
		<link>https://www.novomomento.com/blog/2015/05/wer-bist-du-denn/</link>
		<comments>https://www.novomomento.com/blog/2015/05/wer-bist-du-denn/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 May 2015 20:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[GEDANKENSPIELE]]></category>
		<category><![CDATA[ZUFÄLLE]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals im Ferienlager, da war das noch ganz was anderes – die Sache mit der Freundschaftsanfrage. Entweder man [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Damals im Ferienlager, da war das noch ganz was anderes – die Sache mit der Freundschaftsanfrage. Entweder man taugte zum Pferde stehlen und ging von jetzt auf gleich durch dick und dünn oder eben getrennte Wege. Heute teilt man zwar auch irgendwie alles, ist nur ein zwei Klicks vom nächsten Freund entfernt, schleift sich aber mit dem ein oder anderen einfach nebeneinander durchs virtuelle Leben, ohne sich je richtig anzuschauen.</p>
<p class="twocolumn" style="text-align: justify">Im Zeitalter von sozialen Netzwerken sind unverbindliche Bekanntschaften schnell geschlossen. Zitternd handgeschriebenen Zettelchen, mit der Option &#8218;vielleicht&#8216; längst kompostiert, sagt man aus Mangel an Alternativen schnell mal JA, ich will! Schließlich steckst Du Dir keinen Ring an den Finger. Oft folgt dem besagten Klick nicht mal ein ordentliches Vorstellungsgespräch, geschweige denn gemeinsame Erlebnisse, welche per Definition eine gute Freundschaft ausmachen. Ohne klares Ziel zieht Dein roter Faden verworrene Kreise, verheddert sich in permanenter Unvollständigkeit. Der Mensch – Jäger und Sammler seit eh und je, geht auf Streifzug. Angepasst an seine zeitgemäße Mission werden aus bunten Profilbildern heißbegehrte Briefmarken – sicher abgeheftet und archiviert für die Ewigkeit. Zugegeben, viele vom 444 Inner Circle kennst Du ja wirklich, live und in Farbe, mit Konturen und Stimme, Duft und persönlichen Erinnerungen, dass hoffe ich zumindest für Dich. Dennoch gibt es in jeder Freundesliste auch Kandidaten, die sich über die Zeit einfach eingeschlichen haben und jetzt liegen sie da so rum, flattern ab und zu an dir vorbei und geraten dabei nie so richtig in Vergessenheit. Wie viele dieser Menschen wir in der Virtualität Freund nennen dürfen, sagt uns eine Anzeige im System. Wer sie aber wirklich sind, sagt uns bisweilen nichts, außer unsere Phantasie. Schießt einem dann die Frage durch den Kopf &#8222;Wer bist Du denn?&#8220; echot das Gegenüber lapidar in die Web Weite Welt: &#8222;Für dich bin ich, wer Du willst!&#8220;</p>
<p class="twocolumn" style="text-align: justify">Das Futter für unsere Phantasie frei Haus mitgeliefert, werden wir zum Beifahrer des letzten Road Trips, wohnen dem Dinner von gestern Nacht bei, beobachten Kunststücke vom lustigen Haustier oder bewerten das aktuelle Büro Outfit aus dem Showroom Fahrstuhl. Wir inhalieren den ganzen persönlichen Senf und verkosten freie Gedanken, erleben den vermeintlichen Alltag des anderen so selbstverständlich mit, als hätten wir ein lebenslang zusammen im Big Brother Container eingecheckt oder gerade eine hundert Mann WG gegründet. Und dennoch ist man sich eigentlich fremd. Klickst du hier noch völlig unbefangen &#8218;Gefällt mir&#8216;, würdest Du Dir im echten Leben wahrscheinlich lieber die Kapuze über den Kopf ziehen. Was will man auch sagen? &#8222;Hi, na – haben die Spagetti Vongole gestern geschmeckt? Muscheln darf man eigentlich nur in Monaten mit R am Ende essen und wir haben jetzt Mai.&#8220; (Ein Gerücht, ByTheWay). Nee, oder? Im echten Leben dauert sowas. Freundschaft ist Arbeit. Was sinnvolles sagen erfordert richtiges zuhören, sich auf andere einlassen verlangt mitdenken und hinter die Kulissen schauen – eben insgesamt mehr Anstrengung, als ein flotter Spruch, ohne langfristige Konsequenzen. Virtualität ist also leichtgängiger, und auch anderes, als wahre Freundschaften, nicht kontinuierlich pflegebedürftig.</p>
<p class="twocolumn" style="text-align: justify">Ist es also die Leichtigkeit des Seins, nach der wir mit dortigen Freundschaften streben? Alles immer bunt? Keine Schatten, keine Verpflichtungen, wenig Kontur? Was treibt uns dazu, solche Freundschaften aufrechtzuerhalten, ein anderes Leben zu verfolgen, dass uns in der Realität nicht im geringsten tangiert? Ist es das Bedürfnis, endlich mal all seine Illusionen und Idealvorstellungen projizieren zu können? Der Notfall Koffer, den man unter dem Bett hervorholt, wenn das echte Leben streikt? Irgendwo müssen ja all diese fixen Ideen vom idealen Dasein entsorgt werden. Und reicht uns das wirklich? Oder strebt man insgeheim nicht doch danach, all diese Menschen einen Deut besser zu kennen? Den Ton zur Musik zu hören, das Making Off, statt immer nur FullHD zur Prime Time. Ein Versuch sollte es wahrscheinlich wert sein, denn wer nie über den Tellerrand der preisgegeben Oberflächlichkeiten hinaus zu schauen vermag, lebt wie im Traum auch im Sein, mehr den Schein. Besser also, wir lassen uns vom alten Bekannter Herr Neugier antreiben. Denn dieser, nach W. McDougall wichtigste Kern unserer Motivation, dürfte wohl der wünschenswerteste Ansporn für virtuelle Freundschaften sein. Er verlangt uns aber auch die Bereitschaft ab, dem steten Jagen und Sammeln einen zweiten Blick einzuräumen und sich zu fragen: Wer sind denn eigentlich diese ganzen Menschen, mit denen ich hier kommuniziere, Tauschhandel mit Erlebnissen und Erinnerungen, Momenten und Empfindungen betreibe, gemeinsam konsumiere und ein Gefühl von Nähe entwickle, obwohl vielleicht durch Ozeane getrennt oder im selben Viertel völlig voneinander losgelöste Leben lebe?</p>
<p class="twocolumn" style="text-align: justify">Wer Wie Was? Wieso Weshalb Warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm! Das wussten schon die Freunde der Sesamstraße. Und ihr Motto bleibt auch in Zeiten von Social Networking aktuell. Sollte es also nicht unser aller Anspruch sein, sich durch ein paar brieffreundschaftliche Gedanken seinen Karteileichen anzunähern? Ich finde schon! Und damit herzlich willkommen zu meiner neuen Reihe  &#8222;W E R   B I S T   D U   D E N N ?&#8220;</p>
<hr />
Demnächst an dieser Stelle: gründliche Überlegungen und gewagte Vermutungen über nicht wegzudenkende Netz Bekanntschaften, welche natürlich, wie in jedem professionellen 1-2-1 auf die aufgeworfenen Spekulationen kontern dürfen. Quasi eine artverwandte Form des Dialogs im Dunkeln. Ein Blind Date in Sachen Freundschaft &#8211; durch das wir für einen Moment zertrampelten Pfade verlassen, um uns überraschen zu lassen. Denn so oberflächlich die virtuelle Freundschaft auf den ersten Scroll auch sein mag, so liefert sie neben ausgefeiltem RundUmDieUhr Entertainment auch den perfekten Grundstein für spritzige Erfrischungen im eingegroovten Lila Laune Alltag und vielleicht sogar den Startschuss für&#8217;s Mitnehm&#8216; ins reale Leben.</p>
<p>You never know!</p>
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		<title>ES WAR EINMAL // MEIN HAUS AM SEE
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 21:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>
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		<description><![CDATA[Verpackungshinweis: Aufkeimende Gedanken an Freundschaftsanfragen mit der Absicht, sich kostenfrei ein paar Tage Auszeit zu gönnen, dürft Ihr Euch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Verpackungshinweis: Aufkeimende Gedanken an Freundschaftsanfragen mit der Absicht, sich kostenfrei ein paar Tage Auszeit zu gönnen, dürft Ihr Euch gleich <img class="alignleft wp-image-139 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11185645_10206865876395640_477782303_n-218x300.jpg" alt="11185645_10206865876395640_477782303_n" width="218" height="300" />wieder aus dem Kopf schlagen. Zugegeben, die Verwendung des Possessivpronomen &#8218;mein&#8216; kommt leicht verwirrend ums Eck, daher sei zu Beginn der Geschichte erwähnt, dass ich natürlich kein Haus am See besitze, höchstens in meinen Träumen. Schade eigentlich, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.</p>
<p style="text-align: justify">Muss man auch gar nicht, wenn es so herrliche Alternativen wie das <a href="http://www.seehotel-neuklostersee.de">Seehotel Neuklostersee</a> gibt, dessen Besuch man Freunden und Bekannten mittlerweile liebevoll als &#8222;Ich fahre übers Wochenende wieder in Mein Haus am See&#8220; ankündigt. Eben! <img class="alignright wp-image-138 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11185478_10206865875915628_1201774530_n-300x225.jpg" alt="11185478_10206865875915628_1201774530_n" width="300" height="225" />Damit schließt sich der Kreis, denn &#8218;mein&#8216; steht für meinen persönlichen Ruhepol, wobei sich hier natürlich auch andere Menschen vom Alltag verabschieden. Und das dürften nicht wenige sein, ist es doch selten ein leichtes Spiel, mal eben schnell ein Zimmer zu bekommen. Vielleicht sollte ich also besser gleich beim auschecken meine nächste Auszeit buchen, bevor ich hier eine Lawine lostrete.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify">Ruhe jedenfalls ist mein größter Wunsch, wenn ich hier her komme. Und Ruhe ist auch das erste, was mir ins Gesicht weht, wenn ich am Eingang des Seehotels aus dem Auto steige. <img class="alignleft wp-image-129 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11129779_10206865887875927_854163847_n-211x300.jpg" alt="11129779_10206865887875927_854163847_n" width="211" height="300" />Auf das Gelände fahren darf man nicht &#8211; weil eben Ruhezone! Von den Leuten, die das Seehotel ausgebucht haben sieht man auf dem weitläufigen Hof erst mal nichts, nur ihre Nummernschilder, mit denen sie meist aus Hamburg oder Berlin <img class="alignright wp-image-144 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11195257_10206865927876927_590913426_n-201x300.jpg" alt="11195257_10206865927876927_590913426_n" width="201" height="300" />angereist sind &#8211; das Seehotel liegt so ziemlich in der Mitte beider Großstädte. Die Fahrt aufs Land hat man von Hamburg aus mit der neusten 90 Minuten Playlist ruck-zuck hinter sich gebracht. Die perfekte Zeit, sich eben noch vom Freitag Feierabend Verkehr zu erholen und das Lächeln der Vorfreude anzuziehen.</p>
<p style="text-align: justify">Diese Tage bin ich zum sechsten Mal die zusammengeflickte Plattenbaustraße entlang geruckelt. Als Ostkind irgendwie auch immer eine Reise durch Kindheitserinnerungen, als würde man Tante und Onkel auf dem Bauernhof besuchen &#8211; irgendwo im Nirgendwo, das Rundum-sorglos-Paket im Gepäck. Im Sommer lag ich hier schon mit meinem Sohn im Gras, hab dabei zugeschaut, wie unser Hund durch das hohe Schilf am Ufer tobte und selbst die Enten ihn belächelten. Im Herbst zogen plätschernde Regentage lange Nasen am Fenster, während die Mädels Runde in weißen Bademänteln am Pool um die Wette strahlte. <img class="alignright wp-image-140 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11185685_10206865978318188_295149805_n-225x300.jpg" alt="11185685_10206865978318188_295149805_n" width="225" height="300" /><img class="alignleft wp-image-124 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11095082_10206865981958279_2012179342_n-225x300.jpg" alt="11095082_10206865981958279_2012179342_n" width="225" height="300" />Im Winter lautete der Code Of Conduct kurz und knapp &#8222;gepflegtes Abhängen am Kamin und Sauna satt&#8220; mit meinem Lieblingsmenschen. Im Frühling gibt´s das alles gemischt! Und der warme Regen, der riecht jetzt besonders gut.</p>
<p style="text-align: justify">Bademantel ist hier Pflicht! Ich bin in der Regel versucht, schon auf dem <img class="alignleft wp-image-141 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11185729_10206865873475567_1224489736_n-300x225.jpg" alt="11185729_10206865873475567_1224489736_n" width="300" height="225" />Parkplatz reinzuschlüpfen und ihn für den Rest des Wochenendes nicht mehr auszuziehen. Nur schweren Herzens kann ich mich zügeln, schließlich gibt es hier und da auch ein Stück Unbeschwertheit zu erleben, zu der man Schuhe, bestenfalls auch eine Hose trägt. <img class="alignright wp-image-134 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11180052_10206865980158234_858616390_n-225x300.jpg" alt="11180052_10206865980158234_858616390_n" width="225" height="300" />So hat es sich etwa zu einem kleinen Ritual entwickelt, gleich <img class="alignleft wp-image-148 size-thumbnail" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11195406_10206865928396940_1356336734_n-150x150.jpg" alt="11195406_10206865928396940_1356336734_n" width="150" height="150" />nach dem einchecken einen Spaziergang durch den Wald entlang des Sees zu wagen. Wetter Nebensache. Spätestens nach Kilometer elf (insgesamt sind es zwölf) hat sich Deine viel zu enge Grossstadt Rüstung endgültig in Luft aufgelöst und Du schwebst federleicht über den Waldboden. <img class="alignleft wp-image-143 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11186310_10206865980398240_421585063_n-225x300.jpg" alt="11186310_10206865980398240_421585063_n" width="225" height="300" />Wenn dann der Wind durch die Bäume rauscht, fühlt man sich wie Alice im verwunschenen Märchenland (… und manchmal auch nördlich der Mauer, je nachdem, wie lang die letzte Folge Game of Thrones zurück liegt und wie rege Deine Phantasie die zarten Naturgeräusche interpretiert &#8211; hört man ja auch nicht so oft, in der Stadt – kann also auch wunderschön unheimlich sein).</p>
<p style="text-align: justify">Nach diesem Ausflug will ich mich dann nicht mehr zurückhalten und schlüpfe in das kuschlige XXL Frottee, für einen kurzen Moment, nur, <img class="alignright wp-image-153 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11208953_10206865888035931_1343352910_n-300x216.jpg" alt="11208953_10206865888035931_1343352910_n" width="300" height="216" />um ohne Umwege dem nächsten Brauch nachzugehen. First World Problem nennt man es wohl heutzutage, wenn man sich die Frage stellt, ob die wohlig müden Beine nun besser in der Finnischen oder in der Aromadampfsauna entspannen (oder zu viert, ganz unter sich, heimlich in der privaten Bootshaussauna).</p>
<p style="text-align: justify">Lass Dir gesagt sein, egal wie Du Dich entscheidest: <img class="alignright wp-image-132 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11178448_10206865981398265_462166224_n-230x300.jpg" alt="11178448_10206865981398265_462166224_n" width="230" height="300" />Am Ende des Tages hast Du das Gefühl, alles ist gut. Von dieser Stimmung eines gelungenen Augenblicks am Neuklostersee werden sich wahrscheinlich auch die Besitzer Johanne und Gernot Nalbach inspiriert haben lassen, als sie Ihrem hoteleigenen Gasthaus einen Namen gaben. Im Restaurant &#8222;Allesisstgut&#8220; findet ein perfekter Tag seinen Ausklang und jeder Bio-Liebhaber kommt voll auf seine Kosten.</p>
<figure id="attachment_125" style="width: 209px;" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11117464_10206865977158159_3026663_n.jpg"><img class="wp-image-125 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11117464_10206865977158159_3026663_n-209x300.jpg" alt="11117464_10206865977158159_3026663_n" width="209" height="300" /></a><figcaption class="wp-caption-text">WHERE TRAVELLERS FOUND LODGING, FOOD AND WINE; A STOP IN THE JOURNEY, A CELEBRATION.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Bei Kerzenschein und philosophisch gutem Wein lässt man sich von österreichisch angehauchter Küche in Gestalt eines exzellenten 3-Gang-Abendmenüs aus regionalen Produkten, fangfrischem Fisch, Fleisch der umliegenden Bauernhöfe und Kräutern aus dem eigenen Garten verwöhnen. Der Mond schaut durch die Glasfenster des Wintergartens dabei zu, als wolle er gern selbst Gast dieser gemütlichen Runde sein und der glattpolierte See liegt tief schwarz zu Deinen Füssen, wartet geduldig darauf, <img class="alignright wp-image-152 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11208871_10206865874355589_400228771_n-300x213.jpg" alt="11208871_10206865874355589_400228771_n" width="300" height="213" />Dich am nächsten Morgen mit sanften Wogen im neuen Tag begrüßen zu dürfen. Das Frühstück hat er dann auch schon fertig. Und Kaffee!</p>
<p style="text-align: justify">Frisch gestärkt ist der Terminplan immer noch randvoll mit Nichtstun &#8211; nur hin und wieder <img class="alignleft wp-image-131 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11178428_10206865875235611_1722713298_n-300x225.jpg" alt="11178428_10206865875235611_1722713298_n" width="300" height="225" />gespickt von einem Besuch im Wohlfühlhaus. Wohlfühlen wird im Seehotel ganz gross geschrieben, weshalb man sogar ein entzückendes kleines Holzhaus danach benannt hat. Naturkosmetik, klassische Massagen und Ayurveda sind hier die Zutaten <img class="alignright wp-image-147 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11195355_10206865876315638_85954010_n-206x300.jpg" alt="11195355_10206865876315638_85954010_n" width="206" height="300" />für optimale Entspannung. Da fällt die Entscheidung nicht leicht, muss aber getroffen werden und so baumelt meine Seele bald im duftenden Lavendelbad und mein Körper verschnauft bei einer Mukabhyanga Massage. Die einzige winzige Anstrengung des Tages liegt darin, sich ständig aus dem Zauberumhang rein- und wieder raus zu schälen. Die Pausen versüsse ich mir mit einem guten Buch am offenen Kamin oder einem Wellness Tee im blühenden Saunagarten.</p>
<p style="text-align: justify">Für Sportbegeisterte Erholungsuchende<img class="alignleft wp-image-126 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11118421_10206865928196935_669779816_n-202x300.jpg" alt="11118421_10206865928196935_669779816_n" width="202" height="300" /> steht neben &#8218;Kurzstrecken schwimmen in 4 Wänder&#8216; oder &#8218;um die Wette plantschen mit den Enten&#8216; ein ganzes Battalion anderer Bewegu<img class="alignright wp-image-135 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11180076_10206865976358139_1930427269_n-300x225.jpg" alt="11180076_10206865976358139_1930427269_n" width="300" height="225" />ng parat. Mein persönlicher Tipp: versucht es doch mal mit Kreativ-Rudern &#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Ganz gemächlich und doch irgendwie viel zu schnell ist der zweite Abend angebrochen. Mit vollen Bäuchen und schwindender Energie lassen wir den Tag gemütlich in der Gänsebar ausklingen. <img class="alignright wp-image-130 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173693_10206865887555919_546583869_n-300x218.jpg" alt="11173693_10206865887555919_546583869_n" width="300" height="218" />Spätestens dort begegnet man dann dem sofort sehr sympathisch wirkenden Hausherren und seiner ebenso charmanten Frau. Bei einem Glas Wein kommen die beiden Architekten gern mit Ihren Gästen ins Gespräch und plaudern über Ihr Herzens Projekt. Verständlich – haben Sie doch Ihr Seehotel und dessen verschiedene Rückzugsorte selbst entworfen.<img class="alignleft wp-image-137 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11180222_10206865877555669_1851290814_n-207x300.jpg" alt="11180222_10206865877555669_1851290814_n" width="207" height="300" /> Johanne Nalbach gilt dabei als Initiatorin des Hotels und ist federführend für dessen stilvollen, warmen Charme. Gernot Nalbach hingegen ist eher <img class="alignright wp-image-127 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11119175_10206865876555644_981139669_n-205x300.jpg" alt="11119175_10206865876555644_981139669_n" width="205" height="300" />der Mann für die außergewöhnlichen Unternehmungen des Anwesens, wie das Kinderhotel, entstanden aus einem alten Backsteinturm oder die Gänsebar – sein Rauchrefugium, wie er es mit einem Schmunzeln nennt. Die aus Federn bestehende Decke der Bar offenbart ein kunstvolles Sinnbild der neuen Heimat Vierer Gänse des Seehotels – Namensgeber der Bar. Und ja, Raucher sind hier willkommen, in einem Wellness Hotel! Aber eben im kleinen Kreis, <img class="alignleft wp-image-133 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11178485_10206865896676147_293823737_n-300x300.jpg" alt="11178485_10206865896676147_293823737_n" width="300" height="300" />unter Gleichgesinnten, bei Musik von Tom Waits, umzingelt von Fuchs und Gänsen. Auch irgendwie eine stimmige Sache, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: justify">Nicht ohne einen mini Anflug von Neid lasse ich mir berichten, dass Johanne und Gernot Nalbach eigentlich jedes Wochenende auf´s Land in eines Ihrer beiden Hotels fahren (<a href="http://www.seehotel-neuklostersee.de">www.seehotel-neuklostersee.de</a> und <a href="http://www.kavaliershaus-finckenersee.de">www.kavaliershaus-finkenersee.de</a>), <img class="alignright wp-image-146 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11195310_10206865886635896_24665088_n-198x300.jpg" alt="11195310_10206865886635896_24665088_n" width="198" height="300" />um gestalterisch nach dem Rechten zu sehen, sich mit den langjährigen Mitarbeitern auszutauschen oder einfach, um das Wohlbefinden der Gäste zu unterstützen – nicht zuletzt durch wahrlich interessante Gespräche. Währenddessen zweifelt man keine Sekunde daran, dass Sie Ihr Wirken nicht als Arbeit im üblichen Sinn verstehen, <img class="alignleft wp-image-150 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11198704_10206865886875902_1499020337_n-178x300.jpg" alt="11198704_10206865886875902_1499020337_n" width="178" height="300" />sondern vielmehr als ein &#8222;permanentes Werkeln am und im Paradise&#8220;. Ihren Sinn für Details und Ihren Anspruch an die Qualität der Feinheiten lässt sich in jeder Ecke, jedem versteckten Winkel des Hotels spüren.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11188135_10206866309366464_1185970146_o.jpg"><img class="alignright wp-image-154 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11188135_10206866309366464_1185970146_o-284x300.jpg" alt="11188135_10206866309366464_1185970146_o" width="284" height="300" /></a>Liebevoll handgeschriebene Gedichte und Zitate geben den Glaselementen an vielen Stellen im Haus eine besondere Kontur, Lichtquellen versunken im Gras lassen Bäume bei Nacht fast lebendig wirken und vieles vieles mehr &#8211; was es allerdings besser selbst zu entdecken gilt.</p>
<p style="text-align: justify">Den Genussmenschen sieht man den Nalbachs sofort an. Er des öfteren anzutreffen mit einer Havanna in der Hand und einem flotten Spruch auf den Lippen, sie stets in sich <img class="alignright wp-image-136 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11180216_10206865875755624_1802118355_n-224x300.jpg" alt="11180216_10206865875755624_1802118355_n" width="224" height="300" />ruhend mit Zeitung und einem einnehmenden Lächeln unterwegs &#8211; irgendwie ein faszinierendes Paar, von dem eine ebensolche Ruhe ausgeht, wie man sie im Seehotel sucht und überall findet. Man bekommt als Gast sofort das Gefühl zu Hause zu sein, wahrgenommen und willkommen, sowohl von der Umgebung als auch den Menschen in ihr. Die Vierbeiner nicht zu vergessen!</p>
<p style="text-align: justify">Mein ungeschlagener Lieblingsplatz ist der Holzsteg raus auf den See. Ein kurzer, aber wirksamer Weg zu sich selbst. <img class="alignleft wp-image-145 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11195305_10206865976518143_200903494_n-300x225.jpg" alt="11195305_10206865976518143_200903494_n" width="300" height="225" />Hier sitze ich mindestens zwei Mal am Tag, morgens mit viel Kaffee, abends in Gesellschaft von einem Glas Wein, manchmal auch zwischendrin, einfach so. Umarmt von sanften Wellen, den Blick auf das Wasser <img class="alignright wp-image-149 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11195556_10206865976478142_71869261_n-225x300.jpg" alt="11195556_10206865976478142_71869261_n" width="225" height="300" />und den dahinter liegenden Wald, der wie ein Fels in der Brandung steht, fühle ich mich angekommen – ganz bei mir. Hier schaltet das Leben einen Ganz zurück und Du beginnst wieder wahrzunehmen, was sonst im Alltag unbemerkt und viel zu leicht an Dir vorbei rauscht.</p>
<p style="text-align: justify">Gedanken spielen. <img class="alignleft wp-image-123 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11091278_10206865980638246_1385605452_n-300x195.jpg" alt="11091278_10206865980638246_1385605452_n" width="300" height="195" />Zufrieden! Das bin ich.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify">Und Voltaire wäre stolz auf mich, denn &#8222;weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein&#8220;.</p>
</blockquote>
<p><span class="aligncenter"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11119551_10206865976678147_922458717_n.jpg"><img class="aligncenter wp-image-128 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11119551_10206865976678147_922458717_n.jpg" alt="11119551_10206865976678147_922458717_n" width="960" height="960" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>VON UND &#220;BER // WOCHENEND-SCHLEUNIGUNG
</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2015 17:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>
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		<description><![CDATA[Am liebsten sind mir diese Tage, an denen man sich einfach treiben lassen kann. Du wachst auf, ohne [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Am liebsten sind mir diese Tage, an denen man sich einfach treiben lassen kann. <img class="alignleft wp-image-106 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173430_10206776243994886_134763103_n-242x300.jpg" alt="11173430_10206776243994886_134763103_n" width="242" height="300" />Du wachst auf, ohne Plan, bleibst liegen bis die Sonne gewinnt, Dir die Wohnung zu klein wird und schlenderst los &#8211; Richtung Frühling.</p>
<p style="text-align: justify">Wochenend-Schleunigung &#8211; die altbekannte kleine Herausforderung, in Anbetracht der Tatsache, <img class="alignright wp-image-103 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11156776_10206776247434972_1266821553_n-202x300.jpg" alt="11156776_10206776247434972_1266821553_n" width="202" height="300" />dass du Dein Heim mit einem 5-jährigen Energiebündel teilst, aber immerhin hattest Du schon genauso lange Zeit zu lernen, Eurer beider Wünsche unter einen Hut zu bekommen und kennst mittlerweile auch alle zwielichtigen Tricks.</p>
<p style="text-align: justify">Eingebettet vom Großstadtdschungel <img class=" wp-image-105 size-full alignleft" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11165853_10206776246474948_1288211318_n.jpg" alt="11165853_10206776246474948_1288211318_n" width="720" height="960" />fließt Du langsam mit dem Strom hinein in die grüne Oase.</p>
<p style="text-align: justify">Die Stadt blüht auf und mit ihr Dein Gemüt. Deine Sinne feinjustiert vom blauen Himmel, <span class="alignnone"><a href="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173709_10206776246754955_2131760677_n.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-110" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173709_10206776246754955_2131760677_n-234x300.jpg" alt="11173709_10206776246754955_2131760677_n" width="234" height="300" /></a></span>Dein Herz gewärmt von glühender Sonne <img class=" wp-image-109 size-medium alignleft" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173570_10206776246954960_1519589672_n-225x300.jpg" alt="11173570_10206776246954960_1519589672_n" width="225" height="300" />und strahlenden Gesichtern, <img class="alignright wp-image-102 size-medium" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11116093_10206776248034987_1297876101_n-225x300.jpg" alt="11116093_10206776248034987_1297876101_n" width="225" height="300" />Dein Geist wachgeküsst von bunten Blumenund großen Flattermännern, dein Schmunzeln geweckt von so manchem exotischen Vogel <img class=" wp-image-101 size-thumbnail alignleft" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11104046_10206776247914984_953695388_n-150x150.jpg" alt="11104046_10206776247914984_953695388_n" width="150" height="150" />und Du fühlst Dich bereit, für den Moment federleicht, um Deinen Teil der Abmachung zu erfüllen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify">Im Tag angekommen heißt es Kontrastprogramm: <img class=" wp-image-107 size-medium alignright" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173437_10206776245794931_974608833_n-204x300.jpg" alt="11173437_10206776245794931_974608833_n" width="204" height="300" /><img class=" size-medium wp-image-104 alignleft" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11156885_10206776247554975_1754535081_n-211x300.jpg" alt="11156885_10206776247554975_1754535081_n" width="211" height="300" />mit gefühlt allen anderen Eltern der Stadt in der Sonne hocken! Eigentlich irgendwie auszuhalten, aber wie große Äffchen im Zoo, Staub atmen- statt Sauerstoff, Dir das Eis auf die Hose Tropfen lassen &#8211; das Du eben nur mal kurz halten solltest, die Wüste überwinden, Berge erklimmen,<img class="alignright wp-image-108 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11173532_10206776247754980_443891741_n.jpg" alt="11173532_10206776247754980_443891741_n" width="613" height="960" /> dunkle Tunnel erforschen, in Endlosschleife .. umrahmt von einer Geräuschkulisse, die im ständigen Wechsel an und abschwillt, wie ein wild tosendes Meer, das Dich unwiderruflich verschluckt hat.</p>
<p style="text-align: justify">Reizüberflutung deluxe, aber eben auch durchwoben vom schönsten Geräusch, dass Du jemals gehört hast &#8211; unbeschwertes Kinderlachen! Und Dein Tag hat Dich dahin getrieben, wo Du am liebsten bist.</p>
<p style="text-align: justify">Das Leben fühl&#8217;n! Und auch mal wieder Kind sein &#8211; für einen Wimpernschlag, neben all den Un- und Annehmlichkeiten Deines durchgetakteten Lebens &#8211; es sind doch die Gegensätze, die sich bekanntlich anziehen.  Warum also nicht sie in Dir selbst verschmelzen?</p>
<p style="text-align: justify">So kann er gehen, ein Nachmittag in Planten &amp; Bloomen &#8211; mein Plan, wenn ich mal kein Plan hab! Ein jedes Mal überraschend anders und doch stets die Garantie für Vergnügen. Funktioniert immer! Für alle!</p>
<p style="text-align: justify">Resümiert &amp; nochmal zufrieden konsumiert auf Balkonien <img class="alignleft wp-image-111 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11178487_10206776248234992_951898022_n.jpg" alt="11178487_10206776248234992_951898022_n" width="720" height="960" />- Lieblings-Spielraum Nr. 2, während der Nachwuchs nebenan hoffentlich auch von diesem Tag träumt &#8230;</p>
<p style="text-align: justify">Cheers!</p>
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		<title>ES WAR EINMAL // JUNIMOND IM APRIL
</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 19:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn heut wenigstens Donnerstag wär! Dann könnt ich mich jetzt damit ablenken, für welches gescheiterte GNTM die Heidi [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Wenn heut wenigstens Donnerstag wär! Dann könnt ich mich jetzt damit ablenken, für welches gescheiterte GNTM die Heidi heute leider kein Foto hat. Stattdessen grummle ich ein bisschen ratlos auf dem Sofa rum. Eigentlich war der Plan doch ein ganz anderer. Und dann sagt plötzlich der Babysitter ab und man ist für die nächsten Stunden damit beschäftigt seiner kindlichen Frustrationstoleranz neue Grenzen zu stecken.</p>
<p>Heute also  K E I N   K O N Z E R T   F Ü R   M I C H !  <strong><em>Der Traum ist aus!</em></strong> Dabei wär ich jetzt so gern in Rio, oder wenigstens im Deutschen Schauspielhaus. Denn dort singt <a href="https://www.facebook.com/jan.plewka?fref=ts">Jan Plewka</a> gerade eine Hommage an Rio Reiser. Und wer schon mal dabei gewesen ist, der weiß, dass man sich dem Schauspiel und der rauchigen Stimme des charismatischen Typen im weissen Schlabberhemd nur schwer entziehen kann. Keiner kann Rio Reiser besser auferstehen lassen, als Jan Plewka. Wer kann es mir also verdenken, dass ich auch ein drittes Mal gern dabei gewesen wäre, wenn er wie ein Verrückter durch das Foyer des Theaters flitzt, um im Anschluss auf stille und fast magische Weise <em><strong>Für immer und Dich</strong></em> zu singen.</p>
<p style="text-align: justify">Aber ich bin ja ein Fuchs. In weiser Voraussicht für schlechte Zeiten, eben Tage wie diesen, werde ich mich heute von der Couch aus verzaubern lassen. Es ist wahr, es ist wahr: mit Augen zu, fühlt es sich fast an, als wäre ich da!</p>
<p><iframe src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:user:1162043633:playlist:6aqyvPpUtacJ6erbwsnOAf" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
<p style="text-align: justify"><em><strong>.. und ich bieg mir den Regenbogen .., </strong></em>mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.</p>
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		<title>EINE FRAGE VON // MANGELNDER KONSEQUENZ
</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 15:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[GEDANKENSPIELE]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das? Wenn man eigentlich mega wichtig was zu tun hat und eigentlich eh schon wieder viel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Kennt ihr das? Wenn man eigentlich mega wichtig was zu tun hat und eigentlich eh schon wieder viel zu spät dran ist, dass sind so die Momente, da wacht man morgens auf und denkt sich: &#8222;Die Wohnung müsste auch mal wieder geputzt werden&#8220;. Und dem gibt man sich dann hin, für die nächsten Stunden. Und bloß keine Hektik. Ist ja schließlich Sonntag! Ich nenn das immer das &#8222;Morgen-Klassen-Arbeit-Syndrom&#8220;, weil&#8217;s dafür irgendwie keine abschließende wissenschaftliche Bezeichnung gibt. Hab ich grad recherchiert, was mein Problem insgesamt erneut bestätigt.</p>
<p style="text-align: justify">Lange Rede, bla bla bla &#8211; wenn jetzt jemand zum gratulieren vorbei kommt, dann ist es wenigstens sauber. Die Wohnung glänzt also und ausgiebig nachmittags frühstücken war ich auch schon. Zeit also, sich dem eigentlichen Projekt des Tages zu widmen.</p>
<p style="text-align: justify">Dazu könnt ich noch mal weit ausholen, mach´s aber kurz: Blogger fand ich früher immer doof und irgendwie alle komisch, A B E R &#8222;Der denkende Mensch ändert seine Meinung&#8220;, wusste schon Nietzsche. Und siehe da &#8211; H U R R A, jetzt bin ich auch einer. Denn ein bisschen &#8222;komisch&#8220;, war ich ja auch schon immer. Viel Spass mit  N O V O   M O M E N T O .</p>
<p style="text-align: justify">Die Autorin *lächelnd</p>
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		<title>ES WAR EINMAL // EIN 12. APRIL
</title>
		<link>https://www.novomomento.com/blog/2015/04/e-i-n-12-a-p-r-i-l/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 23:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[jane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[MOMENTAUFNAHMEN]]></category>
		<category><![CDATA[RITUALE]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist mir gestern erst aufgefallen, aber am 12. A P R I L passiert immer was. Was gutes! [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Ist mir gestern erst aufgefallen, aber am 12. A P R I L passiert immer was. Was gutes! Zum Beispiel 2014 &#8211; da schien auch die Sonne. Ich erinnere mich genau, denn diesen Tag hab ich lässig mit ein paar alten und vielen neuen Bekannten in einem Hinterhofgarten in der Osterstrasse verbracht. Vorne am Garten hing ein Laden dran. Zumindest hing er da seit dem 12. April. Das war am 11. April kaum vorstellbar. Da sah es eher danach aus, als müsste man noch einmal die Tatortreiniger kontaktieren. Vielleicht waren die auch da? Man weiß es nicht genau. Fakt ist, am nächsten Morgen eröffnete ein Laden, wo die schönen Dinge wohnen und es war so, als wäre er schon immer da gewesen.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="https://www.facebook.com/FrauHansenShop?fref=ts">Frau Hansen</a> &amp; Co. hatten ganze Arbeit geleistet. Da merkt man mal wieder, wenn das Herz etwas will, kennt es keine Umwege. Und wenn man einen guten Traum hat, taucht er auf, um ihn zu leben.<span class="aligncenter"><img class="aligncenter wp-image-63 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11139715_10206713461825371_1377098870_n.jpg" alt="11139715_10206713461825371_1377098870_n" width="720" height="960" /></span></p>
<p style="text-align: justify">Im sonnigen Hinterhofgarten sitze ich auch I M  A U G E N B L I C K und schreibe diese Zeilen. Der Laden hängt immer noch vorne dran, ist im letzten Jahr gewachsen, nicht an Größe, dafür um so mehr in der Liebe zum Detail und an bezaubernden, handverlesenen Produkten. Denn das kann sie hervorragend, die Frau Hansen &#8211; unser Leben abwechslungsreich, schöner &amp; bunter gestalten. Ihr kleines Reich in der Osterstrasse N°170 ist also zu jeder Zeit einen Besuch wert, nicht nur an einem 12. APRIL.<span class="aligncenter"><img class="aligncenter wp-image-70 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/04/11148907_10206716345097451_2114610391_n.jpg" alt="11148907_10206716345097451_2114610391_n" width="960" height="960" /></span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #b18cbf">H A P P Y  B I R T H D A Y  zur  E I N S   </span>Frau Hansen und liebe Freundin in persona &#8230; mit ganz viel Glück und nach wie vor haufenweise Erfolg für die Zukunft &amp; natürlich jeder Menge K O <span style="color: #b745d6">M</span> F E T T I : )   Ich bin stolz auf Dich !! Und im nächsten Jahr feiern wir zusammen. Juhuu. Gott sei Dank bist Du dann endlich mal älter als ich.</p>
<p style="text-align: justify"><span class="aligncenter"><img class="aligncenter wp-image-50 size-full" src="http://www.novomomento.com/wp-content/uploads/2015/03/1493074_10206713151737619_2055366957_n.jpg" alt="1493074_10206713151737619_2055366957_n" width="960" height="960" /></span></p>
<p style="text-align: justify">&#8222;What would you do, if you were´t afraid?&#8220; Mir einen Traum erfüllen und dabei zusehen, wie er wächst &#8230; Da bin ich so sehr dabei!</p>
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